bookmark_borderListe der Medikamente

Viele Patientinnen und Patienten stört es, dass es zu den jeweiligen Medikamenten häufig mehrere Bezeichnungen bzw. Namen gibt. Gerade bei einem Arzttermin ist es mit fortschreitender Erkrankung schwierig, wenn man erstmal überlegen muss, ob man dieses Medikament schon hatte.

Aus diesem Grund werde ich versuchen die Medikamente nach und nach aufzulisten, damit man eine Möglichkeit hat, nachzuschlagen. Den Anfang machen die Medikamente, die in meinen Arztberichten genannt sind, um als erstes auch ein Art Gerüst zu erstellen, dass dann vervollständigt werden kann.


Auflistung der Medikamente

Aktuell wird diese Tabelle ergänzt und vervollständigt.

Mit der folgenden Tabelle versuche ich die Medikamente aufzulisten:

ArtGruppeWirkstoff / 1. Name2. Name3. Name4. NameBemerkungBeschreibung
  MethrotrexatMTXMetexLantarel  
VorbeugungVitamineFolsäure     
  Prednisolon     
VorbeugungVitamineCalcium     
VorbeugungVitamineVitamin D 20.000 I.E.     
VorbeugungVitamineDekristol 20.000 I.E.     
  Pleon     
DMARDsAntimalariamittelHydroxychloroquinQuensyl    
DMARDs LeflunomidArava    
bDMARDs„TNF-alpha-Blocker” / „TNF-alpha” / „TNF-alpha-Rezeptor”EtanerceptEnbrel    
bDMARDs„TNF-alpha-Blocker” / „TNF-alpha” / „TNF-alpha-Rezeptor”AdalimumabHumira    
  Azulfidine     
  Leflunomid     
  Piroxicam     
SchmerzenSchmerzmittelNovaminsulfon     
  Decortin H.     
  Ideos     
  Tolperison     
  Oxycodon     
  Mirtazepin     
  Omeprazol     
  Rituximab     
  Lodotra     
  Alendronat     
DMARDs SulfasalazinSulfasalazin medac    
  Soludecortin     
  Abatacept     
  Diclofenac     
  Pantozol     
  RoAktembra     
  Remicade     
 T-Zell-Co-Stimulationsmodulator (CTL4-Ig-Co-Stimulationsblocker)AbataceptOrencia    
  MabThera     
  Coumadin     
GerinnungGerinnungshemmerMarkummar     
  Alendronsäure     
  Amineurin     
SchmerzenSchmerzmittelSchmerzpflaster     
  SASP     
  CsA + HCQ     
        
  RTX     
  Glukokortikoidpulstherapie     
  Golinumab     
NSAR AcetylsalicylsäureASS    
bDMARDs„TNF-alpha-Blocker” / „TNF-alpha” / „TNF-alpha-Rezeptor”Zytokine     
bDMARDs„TNF-alpha-Blocker” / „TNF-alpha” / „TNF-alpha-Rezeptor”InfliximabRemicade    
DMARDsImmunsuppressivaAzathioprinImurekAzamedac   
DMARDs ChloroquinResochin    
DMARDs CiclosporinImmunsporin    
DMARDs CyclophosphamidEndoxan    
DMARDs GoldTauredonRidaura (Auranofin)   
DMARDs HydroxychloroquinQuensyl    
DMARDs LeflunomidArava    
DMARDs SulfasalazinSalazosulfapyridinAzulfidine RAPleon  
bDMARDs AnakinraKineret    
DMARDsAntimalariamittelChloroquinResochinz   
DMARDsImmunsuppressivaCiclosporinImmunosporinSandimmun-Optoral   
DMARDsImmunsuppressivaCyclophosphamidEndoxanz   
DMARDsGoldtherapieGoldTauredonNatriumaurothiomalat   
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Diese Liste wird noch ergänzt und vervollständigt.


Einteilungen

Um die Liste besser sortieren zu können, werden Kategorien bzw. Einteilungen benötigt. Als erstes wird in dieser Auflistung zwischen Rheuma, Vorsorge / Schutz, Schmerzmittel unterschieden:

  • Rheuma
    Unter diesem Punkt werden alle Medikamente aufgenommen, die zur Behandlung der jeweiligen rheumatischen Erkrankung benötigt werden.
  • Vorsorge / Schutz
    Hierunter werde ich Medikamente auflisten, die mit den Medikamenten zusammenhängen, wie zum Beispiel Folsäure bei Metex, Vitamin D und Calzium da die natürliche Aufnahme schlechter sein kann, aber auch Magenschutz wie z.B. Pantoprazol.
  • Schmerzmittel
    Viele Patienten und Patientinnen brauchen zumindest während eines akuten Schubes auch Schmerzmittel. Daher werden diese eigenständig aufgelistet.
  • Unsortiert
    Medikamente die man nicht näher einteilen kann oder die einfach noch nicht bearbeitet wurden, werden hierunter aufgelistet.

Neben dieser reinen privaten, Laien Einteilung gibt es auch internationale Unterscheidungen. Diese sind allerdings auf englisch und daher nicht für alle so einfach, weshalb ich sie an dieser Stelle nur kurz erwähnen möchte:

  • „DMARDs”, dass ist die Abkürzung für Disease Modifying AntiRheumatic Drugs.
  • „DCARDs”, dass ist die Abkürzung für Disease Controlling AntiRheumatic Drugs.
  • „bDMARDs”, dass ist die Abkürzung für biologische Disease Modifying AntiRheumatic Drugs bzw. biologische Disease Controlling AntiRheumatic Drugs.

Da eine erste Kategorie wahrscheinlich nicht ausreichen wird, möchte ich die Rheumamedikamente noch weiter einteilen und werde dazu NSAR, Cortison, Basismedikamente und Biologicals nutzen:

  • NSAR,
    Damit sind die „nicht-steroidale Antirheumatika” gemeint, auch als „Cortisonfreie Entzündungshemmer” bezeichnet.
  • Cortison,
    Auch Cortison wird nach wie vor in verschiedenen Varianten eingesetzt, weshalb sie eine eigene Einteilung erhalten.
  • Basismedikamente,
    Die weiteren Basismedikamente, mit Ausnahme der Biologicals, werden unter dieser Bezeichnung zusammengefasst.
  • Biologicals,
    Oft werden Biologicals bei schwereren Krankheitsverläufen eingesetzt und zählen bei vielen Patientinnen und Patienten zu den stärksten Medikamenten. Da sie in jedem Fall eine eigene Kategorie bilden, werden sie auch in dieser Auflistung so eingeteilt.
  • unsortiert,
    Sollten sich noch andere Medikamente ergeben, werden sie erstmal als „unsortiert” einsortiert.

Vielleicht werden später auch noch weitere Einteilungen dazukommen, dass wird sich durch das vervollständigen der Tabelle ergeben.


bereits vorhandene Artikel und Listen

Bekannt sind die folgenden Artikel und Listen verschiedener Organisationen, Selbsthilfegruppen, usw., aber auch Blogs von Patientinnen & Patienten und auch allgemeine Nachschlagewerke wie Wikipedia. Gerne dürft Ihr die Liste der Quellen ergänzen oder mir auch Eure eigenen Auflistungen schicken.


Wenn Du mir helfen möchtest, kannst Du gerne Kontakt zu mir aufnehmen.

bookmark_borderCBD gegen Rheuma [Gast]

CBD gegen Rheuma: Wirkung

Jeder Mensch verfügt über ein sogenanntes Endocannabinoid-System, welches auf zwei ver-
schiedene Rezeptoren zurückgreift (CB 1 und CB 2). Das fein aufeinander abgestimmte
System soll eine Rolle für viele Körperfunktionen spielen. Zudem scheint es in der Lage zu
sein, Neurotransmitter (Botenstoffe) wie GABA, Glutamat und Dopamin zu aktivieren. Noch
ist die Bedeutung für den menschlichen Organismus nicht abschließend geklärt, da die For-
schung in Bezug auf das Endocannabinoid-System noch relativ neu ist. Es wird vermutet, dass
CBD seine potenziell schmerzstillenden und entzündungslindernden Eigenschaften entfaltet,
indem es an die körpereigenen Cannabinoidrezeptoren andockt. Die Forschung beschäftigt
sich bereits seit vielen Jahren mit CBD, wodurch Folgendes festgestellt werden konnte:

  • CBD scheint beruhigende Effekte auf das zentrale Nervensystem auszuüben und
    Angstgefühle zu lindern
  • Offenbar kann CBD dabei helfen, Schmerzen zu reduzieren
  • CBD besitzt ein entzündungshemmendes Potenzial

Hanf bei Rheuma: Kann CBD-Extrakt helfen, Begleiterscheinungen zu bekämpfen?

Menschen mit Rheuma fühlen sich durch die Schmerzen nicht selten ruhelos. So fällt ihnen
das Einschlafen schwer, nicht zuletzt, da sie von Ängsten geplagt werden. Unbestreitbar ist,
dass sich die Erkrankung stark auf die Psyche auswirken kann. Cannabidiol wird ebenfalls
empfohlen, um Symptome wie Ängste und Schlafstörungen zu bekämpfen, da es dem Orga-
nismus zur Ruhe verhelfen soll. Auch wenn es Studien gibt, die Hinweise auf die positive
Wirkung liefern, müssen Patienten selbst in Erfahrung bringen, ob CBD bei ihnen zur
Entspannung beiträgt.

Interessant ist auch die Annahme, dass CBD einen Einfluss auf den Gehirnstoffwechsel
ausüben kann, indem es auf Serotonin (Botenstoff) und Glutamin (Aminosäure) einwirkt. Es
ist daher nicht auszuschließen, dass der Gemütszustand durch den pflanzlichen Extrakt profi-
tieren kann und Anzeichen von einer Depression positiv beeinflusst werden können. Wirk-
aussagen im Zusammenhang mit CBD-Nahrungsergänzungsmitteln dürfen aber generell nicht
gemacht werden.

CBD Öl bei Rheuma: Studien

Während es an Untersuchungen mangelt, die sich mit CBD bei Arthrose beschäftigen, scheint
die Studienlage in Bezug auf CBD bei Rheuma ergiebiger auszufallen.

  • In Tierversuchen wurde festgestellt, dass CBD scheinbar dabei hilft, entzündliche
    Schmerzen bei Ratten zu lindern. Die Forscher erklärten sich die Funktionsweise so, dass der
    pflanzliche Extrakt die Schmerzrezeptoren beeinflusst. Eine Studie aus dem Jahr 2014, die
    ebenfalls eine Tierversuchsreihe durchführte, ergab, dass CBD eine Rolle bei der Behand-
    lung von Osteoarthritis (Arthrose) spielen könnte. Diese Ergebnisse lassen sich unter Um-
    ständen auch auf die rheumatoide Arthritis übertragen, hierfür müssen aber mehr Unter-
    suchungen erfolgen.
  • Eine weitere Studie, diesmal aus dem Jahr 2016 lieferte Hinweise darauf, dass die topische
    (äußerliche) Anwendung von CBD sowohl Schmerzen als auch Entzündungen lindern kann,
    die mit Arthritis in Verbindung stehen.
  • Ein Kombinationspräparat, welches auf CBD und THC setzt (Sativex), wurde in einer
    anderen Studie untersucht. Dabei wurde 58 Menschen mit rheumatoider Arthritis das
    Medikament verabreicht. Scheinbar konnten dadurch sowohl die Schmerzen als auch die Be-
    wegungsabläufe positiv beeinflusst werden. Allerdings enthalten Nahrungsergänzungsmittel
    nur einen sehr geringen Anteil THC, damit sie nicht berauschend wirken.
  • Eine etwas andere Theorie ist, dass CBD womöglich auf das Immunsystem einwirken kann.
    Das könnte ebenfalls hilfreich sein, da bei der Autoimmunerkrankung fehlgeleitete Immun-
    prozesse im Mittelpunkt stehen.

CBD Öl gegen Rheuma: Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Im Gegensatz zu vielen Arzneimitteln, die bei rheumatischen Erkrankungen zur Anwendung
kommen, gilt CBD als nebenwirkungsarm. Zu den unerwünschten Nebenwirkungen zählen
Schläfrigkeit, Benommenheit oder ein trockenes Mundgefühl. Zudem ist es wichtig darauf
hinzuweisen, dass CBD womöglich den Blutdruck senken kann. Menschen, die ohnehin einen
niedrigen Blutdruck aufweisen, sollten daher ihre Werte regelmäßig kontrollieren.

Cannabidiol bei Rheuma: Einnahme und Dosierung

Patienten stehen verschiedene Darreichungsformen zur Verfügung, um CBD aufzunehmen.

Besonders häufig werden im Zusammenhang mit Rheuma Vape-Konzentrate erwähnt. Beim
„Verdampfen“ soll der potentielle Effekt zügig eintreten. Allerdings nehmen Patienten damit
nicht selten auch unerwünschte Zusatzstoffe und Aromen auf. Die nachgesagte CBD Öl
Wirkung soll länger anhalten.

Eine andere Möglichkeit ist die Einnahme von liposomalen CBD-Produkten. Da liposomales
CBD nicht erst verstoffwechselt werden muss, soll es nicht nur besser am Zielort ankommen,
sondern auch um einiges schneller. Dauert der Wirkungseintritt bei herkömmlichem CBD Öl
etwa 15 – 60 Minuten sollen liposomale Formulierungen innerhalb von wenigen Minuten ihre
Eigenschaften entfalten. Ideal für Personen die schnellere Reaktionen wünschen.

Wie schnell liposomales CBD für Reaktionen sorgt, hängt ganz von der Formulierung ab. Je
kleiner die Liposome im Öl sind, desto mehr Stabilität besitzen sie und desto schneller können
sie aufgenommen werden. Besteht das Öl aus kleinen Liposomen kann ein 5%-iges
liposomales CBD Öl mit einem 20%-igen klassischem CBD Öl verglichen werden – weil es
besser und im Idealfall sofort aufgenommen werden kann [3] .

„Ein hochwertiges 5%-iges liposomales CBD Öl kann mit einem herkömmlichen 20%-igem
CBD Öl verglichen werden [3] .“

CBD Öl: Erfahrungen bei Rheuma

In speziellen Rheuma-Foren gibt es eine Vielzahl von Erfahrungsberichten zum Thema CBD
und Rheuma. Hierbei wird besonders häufig die Schmerzlinderung, zum Beispiel bei
Gelenkschmerzen, thematisiert. Einige Patienten berichten davon, dass sie ihre Lebensqualität
mit dem Öl deutlich steigern konnten. Allerdings spiegeln Erfahrungsberichte lediglich
subjektive Empfindungen wider. Konkrete Wirkungen, die bei jedem Rheumapatienten ein-
treten, können davon nicht abgeleitet werden. Generell ist es unzulässig in Verbindung mit
einem CBD-haltigen Nahrungsergänzungsmittel Wirk- oder Heilaussagen zu machen. Jeder
Patient muss also für sich selbst herausfinden, ob Cannabidiol gegen die Symptome von
Rheuma hilft.


Angaben zur Autorin folgen.

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