bookmark_borderAlternative zum Nachweis des Corona Impfstatus

Am Sonntag Nachmittag wurde mir von einer Alternative zum Nachweis des Impfstatus über eine Karte in der Größe wie eine Chip- oder EC-Karte zum Preis von 10 erzählt, der Immunkarte.

Gliederung:

  • Unklarheiten zur „Immunkarte”,
  • Nutzen der „Immunkarte”,
  • geplante Unternehmungen,
  • eigene Nutzung der „Immunkarte”,
  • Anhang
    • Foto(s),
    • Dokumente,
    • Webseiten (Links),

Unklarheiten zur „Immunkarte”

Doch dazu gibt es mindestens 3 Punkte, die ich vorher beantwortet haben möchte:

  • Auf der offiziellen deutschen Webseite des Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ist so eine Karte bzw. Möglichkeit nicht genannt: www.ZusammenGegenCorona.de
  • Anerkennung der „Immunkarte
    • Der Anbieter selbst nennt nur das EU–Zertifikat. In meinem persönlichen Fall kommt der Nachweis zur Impfung aber über die Webseite www.Impfportal-Niedeesachsen.de des Bundesland Niedersachsen. Für das Zertifikat hing auch extra ein Plakat aus, dass den Link nannte, falls man es nicht durch das Impfzentrum oder eine Apotheke vor Ort ausdrucken lassen wollte (siehe Foto).
    • In wie weit diese Karte wirklich anerkannt wird bzw. anerkannt werden muss, weiß ich (noch) nicht. Es bringt nur wenig, wenn es nicht die gleiche Anerkennung hat, wie die offiziell genannten Möglichkeiten (Impfpass, Zertifikat, gültiges Zertifikat in der Corona-Warn App).
  • Auch ob man jedesmal eine neue Karte bräuchte, weiß ich nicht. Denn mit der 3. Impfung, vielleicht einer 4. Impfung oder bei gesundheitlichem Bedarf einer “Boosterung”, (usw.) ändert sich der Impfstatus jedesmal und auch das Datum, ab dem man Immunisiert ist.

Hat dazu jemand gute und richtige Informationen?

Denn so lange diese Punkte nicht beantwortet sind, kommt so eine Lösung für mich persönlich nicht in Frage.


Nutzen der „Immunkarte”

Generell wäre so eine Karte schon sehr praktisch:

  • für Personen ohne Smartphone,
  • wenn der Akku des Smartphones nicht reicht,
  • wenn das Smartphone nicht funktioniert,
  • man offizielle Dokumente nicht mitnehmen möchte, da sie einem zu wichtig sind und man keinen Diebstahl, keinen Verlust oder ähnliches riskieren möchte:
    • Impfpass,
    • Impfzertifikat,
    • ggf. Bescheinigung:
      • des Impfzentrums,
      • des Gesundheitsamtes (Kommunal, Bundesland, Bund),
      • der behandelnden Klinik, Ambulanz oder des behandelnden Arztes (z.B. wenn Impfung nicht möglich ist),
  • Als Ersatz falls man andere Nachweise vergessen sollte (zum Beispiel daheim oder in der Schule, Uni, Arbeit, etc.,);
  • Als Absicherung für Menschen mit einem Handycap, die sich zum Beispiel nicht selbst äußern können, könnte man die Karte zur Gesundheitskarte der Krankenkasse („Chipkarte”) in den Geldbeutel packen und sie würde (hoffentlich) gefunden werden;
    • Notfall im Sinne von einem Unfall,
    • Akutes Ereignis der jeweiligen Erkrankung (z.B. Unterzuckerung bei Diabetes, ein Epileptischer Anfall, ),
    • Kommunikation durch die Behinderung nicht möglich ist,
    • Wenn Angehörige zum Beispiel Demend sind und man die Befürchtung hat, dass der Moment kommt, in dem sie sich nicht mehr gut genug mitteilen könnten (Name, Telefonnummer als Etikett in der Kleidung hilft auch),
    • ,
  • Und ähnliche Situationen

Aber es müsste für mich klar sein, dass diese Karte auch von allen akzeptiert wird.


geplante Unternehmungen

Nicht nur während der Lockdowns oder wenn die Corona Inzidenz hoch war haben wir bewusst auf Freizeitaktivitäten komplett verzichtet, sondern auch bis wir vollständig geimpft waren. Auch darüber hinaus versuchen wir weiterhin auf Corona zu achten und sind daher am liebsten draußen, würden gerne überall „2G” haben und setzen „3G” und Nachverfolgung (Corona-Warn App, Luca App, personalisierte Tickets, Listen) voraus, wenn wir auf andere Menschen treffen.

Trotzdem bleibt das ein schwieriges Thema, wenn man eine Erkrankung hat, die permanent voranschreitet, weshalb die Einschränkungen und Schmerzen stätig zunehmen, die Belastbarkeit und dadurch auch die Aktivitäten abnehmen. Vielleicht wäre es aktuell besser, sich wieder komplett einzuschränken, da die Corona Zahlen wieder steigen, doch dem gegenüber steht das wissen, dass jede „Saison”, jede Jahreszeit die letzte sein könnte, in der das geplante überhaupt noch möglich gewesen wäre / gewesen ist. Schon wegen dieser unschönen Ungewissheit plant man doch noch etwas, hofft das es möglich sein wird und geht Kompromisse ein.

So wollen wir auch im Frühjahr und Sommer 2022 zu zwei Konzerten, da Rogers im März in derZeche in Bochum auftreten werden, meine lieblings Punkband Die Toten Hosen auf Jubiläumstour gehen und so auch im Düsseldorfer Stadion spielen werden. Allerdings wird das nur klappen, wenn die Lage der Corona Pandemie es zulassen wird. Die offiziellen Regelungen (2G, 3G, …,) sind das eine, da ich nunmal die Autoimmunerkrankung habe, muss ich leider vorsichtiger sein.

So oder so sind solch besondere Ereignisse für mich sehr anstrengend geworden. Auch klappt es nur noch, wenn es Sitzgelegenheiten gibt, eine verlässliche Begleitung dabei ist und die Person auch bereit wäre, im Fall der Fälle den Konzertbesuch abzubrechen. Doch egal wie gut oder schlecht es klappen wird, so ist schon die Anfahrt, dass anstehen am Einlass und ähnliches sehr anstrengend für mich. Den Impfausweis werde ich nicht mitnehmen, da ein Verlust sehr schlecht wäre, da ich nicht mehr alle Impfungen (nicht Corona) auffrischen könnte. Wegen dem Lebendimpfstoff bei Immunsuppressiven Patienten. (Siehe Information der Stiko zu Impfungen.) Daher ist mir das Risiko von Diebstahl oder Verlust zu hoch.


eigene Nutzung der „Immunkarte”

Die Vorstellung am Einlass zu stehen und das dann das Smartphone versagen würde, auf dem der Nachweis der Impfung wäre, wäre für mich ein Alptraum. In so einer Situation wäre eine Immunkarte schon sehr praktisch. Denn schon Tage vor so einer Belastung müsste ich viel ruhen, um überhaupt eine Chance zu haben, dass die Autoimmunerkrankung mitspielt und es gut wird. Doch dabei bleibt es ja nicht, denn in den Tagen danach (einer Woche, 10 Tage) bin ich richtig platt und verbringe die meiste Zeit auf dem Sofa oder im Bett.

Das möchte ich natürlich
nicht in kauf nehmen
, um
am Einlass abgewiesen zu
werden, nur weil so eine
Immunkarte doch nicht
anerkannt
werden würde

Daher ist es mir schon wichtig, dass die 3 offenen Fragen geklärt werden. Drum habe ich auch eine Nachricht an Immunkarte via Facebook Messenger geschickt und hoffe, dass sie mir antworten werden. Eine E-Mail würde ich ggf. auch noch ausprobieren und jenachdem wie es mir die Tage geht, auch ein Telefonat (nicht immer gut möglich). Aber vielleicht geht es ja auch auf dem einfacheren Weg.


Anhang

Die folgenden Inhalte dienen zur Ansicht oder Bestätigung der genannten Sachverhalte oder ergänzen die erwähnten Informationen.

Foto(s)

Die Fotos und Bilder zeigen erwähnte Plakate, Produkte oder Informationen.

Dokumente

Auch PDF-Dateien und andere Dokumente können erwähnte Sachverhalte bestätigen oder weitere Informationen liefern. In dem Fall werden die Dateien hier aufgeführt.

Webseiten (Links)

Andere Webseiten oder Diskussionen in sozialen Netzwerken (z.B. Foren) können ebenfalls Sachverhalte und Informationen ergänzen oder bestätigen, weshalb sie hier aufgelistet werden.


Habt Ihr Informationen zu dem Thema, könnt Ihr gerne ein Kommentar hinterlassen oder mir persönlich schreiben.

bookmark_borderWer verordnet Euch die “Rheuma Medikamente”?

Moin zusammen,

wer verschreibt Euch die “Rheuma Medikamente” wie zum Beispiel Secukinumab (Cosentyx 300mg) oder vergleichbare Medikamente (Basismedikamente, Biologicals, …), der Hausarzt oder nur der Rheumatologe?

Bisher war es bei mir so, dass der Rheumatologe bzw. in den letzten Jahren die Rheuma Ambulanz das erste Rezept ausstellte und alle weiteren dann der Hausarzt. Da man ja oft genug nur einmal im Quartal in der Rheuma Ambulanz ist, ginge es sonst nur via Post.

Aktuell bin ich in Bochum zu Gast und habe hier mit Secukinumab (Cosentyx 300mg) begonnen. Da man es am Anfang ja wöchentlich spritzt, kommt man mit den 3 Spritzen nicht so weit. Da ich auch die Antikörper bezüglich der Corona Impfung bestimmen lassen wollte, hatte ich gestern einen Termin bei der Hausärztin meiner Gastgeberin. Sie hat mit Rheumatikern wohl kaum Erfahrung und verglich die Situation mit Diabetes Patienten, bei denen die Diabetologin auch die Medikamente verordnen würde und nicht sie als Hausärztin.

Nun würde mich interessieren, ob mein heimischer Hausarzt einfach sehr Hilfsbereit ist oder ob es vom System her so vorgesehen ist, dass es nur die Rheumatologen / Rheuma Ambulanzen Verschreiben. Daher die folgende Umfrage an Euch.


Umfrage

Da es am interessantesten ist, wie es in der Praxis funktioniert, wäre es super, wenn ihr die Umfrage beantworten könntet.

Wer verordnet Euch die "Rheuma Medikamente"?

View Results

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Würde mich über Euere Antworten sehr freuen!

Wer lieber soziale Netzwerke mag, kann auch bei Twitter, via Facebook oder in den Facebook Rheuma Gruppen antworten.


Infos zur Verordnung

Selbstverständlich gibt es neben der angewendeten Praxis im Alltag auch die offiziellen Regelungen, wie es mit der Verordnung von Medikamenten ablaufen soll. In den nächsten Tagen werde ich mir diese Regelungen durchlesen, eine Zusammenfassung ergänzen und auch die Quellen in diesem Beitrag verlinken.

Da mir die alltägliche Praxis aber wichtiger ist, wollte ich diese Umfrage schonmal starten.

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